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Ackermann und Tod - 1
Bildrechte: P. Moeser

Mit der aufwühlenden Aufführung "Der Ackermann und der Tod" am 30. Oktober 2020 haben die Zuschauer in der Passionskirche einen tief beeindruckenden Abend erlebt.

Der Ausdruck der Verzweiflung in der Sprache und Mimik des Ackermanns, der um seine viel zu früh gestorbene Frau trauert, wie auch die Argumentationen des Todes in seiner Bestimmung als Herr über Leben und Tod erfassten jeden Gast in der Kirche.

Heiko Ruprecht als der Ackermann und Michael Vogtmann als Tod waren "sehr sehens- und hörenswert.

Der Witwer Ackermann streitet heftig mit dem Tod, weil er ihm seine geliebte Frau genommen hat. Diesen tief berührenden Disput, an dessen Ende Gott selbst ein Urteil spricht, schrieb der böhmische Autor Johannes von Tepl im Jahre 1401. 

Die beiden Schauspieler Heiko Ruprecht (Ackermann) und Michael Vogtmann (Tod) werden diese packende Auseinandersetzung am Freitag, 30.10.20, in den Altarraum der Passionskirche bringen.

Die Organistin Sirka Schwartz-Uppendieck spielt die dazugehörige Komposition für Orgel von Dorothea Hofmann, die mit dieser Musik die Schärfe des ewigen Streits auf diabolische Art deutlich machen will.  

Als eines der bedeutendsten Werke der spätmittelalterlichen Literatur an der Schnittstelle zur Neuzeit wurde das Werk von Michael Vogtmann in unser  Sprachverständnis übertragen.

Ab 5.10.20 Kartenverkauf im Pfarrbüro, Kleinstr. 2, Tel. 089/ 723 1353 

Geöffnet: Mo, Di, Do, Fr. 9.30 bis 11.30 Uhr und Mi.17.00 bis 19.00 Uhr 

Eintrittspreise 18 €, Schüler und Studenten 13 €, limitierte Platzzahl, keine Abendkasse!

Bitte tragen Sie Ihren Mund-Nasenschutz und achten Sie auf den empfohlenen Abstand. Eine mögliche Absage aufgrund der Corona-Krise entnehmen Sie bitte www.passionskirche.net

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 19, Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried - Solln

Adressat unbekannt
Bildrechte: P. Moeser

ADRESSAT UNBEKANNT, von Kathrine Kressmann Taylor

wurde am 25. und am 26. September 2020 aufgeführt im Saal der Passionskirche von Joachim Klingemann und Andreas Wünnenberg und musikalisch am Kontrabass verdichtet von Alex Haas.

Den fiktiven Briefwechsel zwischen den engen Freunden, dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen Martin Schulse aus der Zeit vor und nach der Machtergreifung Hitlers veröffentlichte die Amerikanerin Kathrine Kressmann Taylor 1938 in New York.