Fotoausstellung Flößerei heute: 11.3. bis 22.4.2018

„Flößerei heute- harte Arbeit für eine Spaßgesellschaft“

Vor 500 Jahren begannen die Menschen die wilde Isar als Transportweg mit Flößen zu nutzen, um Waren aus Italien nach Norden zur Donau und weiter bis Wien zu schaffen. Die harte Arbeit auf dem Floß wird in gewissem Umfang bis heute geleistet. Genau dahin schauten die Fotografen des Fotoclubs Fürstenried- Neuried e.V. und boten nun mit 22 Bildern einen Einblick in das Handwerk der Flößerei. Aus diesen Fotografien wählten vier Juroren drei Bilder zur Prämierung aus. Ein Sonderpreis wurde der Aufnahme verliehen, die den Titel der Ausstellung treffsicher widerspiegelt.

Foto: Ralf Victor Pätzel

Darüber hinaus organisierte der Flößer-Kulturverein e.V. ein spannendes Rahmenprogramm mit besonderen Filmen zur Isarflößerei, einer historischen Führung mit Floßmeister M. Angermeier und einer Lesung aus dem Buch „Das Geheimnis der Flößerin“, mit Y. Wieland.Das große Projekt startete mit Freibier von der Tölzer Binderbrauerei und Brezn am 11. März, in dessen Verlauf mehr als 370 Menschen im Saal der Passionskirche sich auf das Thema Flößerei einließen.

 Foto: Paul Moeser

Am Ende der Ausstellung, dem 22. April, kam die Zeit allen Aktiven des Flößer- Kulturvereins eV. und des Fotoclubs Fürstenried- Neuried e.V. sowie der Passionsgemeinde für das vertrauensvolle, schöne Miteinander über 6 Wochen Danke zu sagen.

Foto: Ralf Victor Pätzel 

                                                                             Marianne Moeser, PASSIONARTE

(spontane) Gedanken zur Isar

Zunächst noch murmelt leis‘ die Quelle.

Der Berg lässt klares Wasser spritzen

das sich vereint mit kühlem Sprudel

aus weiteren schmalen Felsenritzen.

 

Kommst weiter du dann an die Stelle

an der der Bach bereits schon fließt,

kannst du die Kraft des Wassers spüren,

die du als Wanderer hier genießt.

 

Vom Bach zum Fluss nun schon geworden,

befreit aus engem Tal und Graben,

ist Fischen sie nun Lebensraum.

Für uns eine der Gottesgaben.

 

Der Mensch versteht den Fluss zu nutzen,

als Wirtschaftsweg in alter Zeit,

auch heute noch zum Freizeitspaß

für Jubel, Trubel, Heiterkeit.

 

Klaus Grobholz, 13.04.2018

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